Berichte 2013

Auszug Jahreshauptversammlung 2013

Städtepartnerschaft mit

Schkeuditz durch wunderbare

Konzertreise gestärkt

Frauenchor zog positive erste Bilanz seiner geänderten Organisationsstruktur / 600 Euro als Jahresplus erzielt / Dirigentin stellte den Schulungsschwerpunkt „Rhythmus“ vor / Oberbürgermeister Schnurr empfahl das Singen im Chor, denn: „Gesang macht intelligent und schön!“

Bühl – Etliche Premieren prägten die Jahreshauptversammlung des Bühler Frauenchors, da dieser Mitte des vergangenen Jahres Satzung und Organisationsstruktur geändert hatte, vor allem um die Vereinsarbeit auf noch mehr Schultern zu verteilen. Claudia Riebel zog seitens des nun fünfköpfigen Vorstands dazu eine erste Bilanz: „Einiges ist schon auf den Weg gebracht, aber wir sind noch lange nicht am Ziel.“ 

Zu Beginn hatte sich Riebel bei den Wirtsleuten für die jahrzehntelange Gastfreundschaft bedankt, die der Frauenchor im „Deutschen-Kaiser-Saal“ genossen habe. Die Zahl der Mitglieder sei im Berichtsjahr um insgesamt sieben auf 176 zurückgegangen, darunter seien sieben Ehrenmitglieder und 32 aktive Sängerinnen. Der Chor habe fünf Auftritte und 43 Proben absolviert, dabei intensiv auch an Wochenenden geprobt, informierte Riebel. Als Höhepunkte des Vereinsjahrs hob sie das Adventskonzert im Kloster „Maria Hilf“ und die Konzertreise zum Chor „Art Kapella“ in Bühls sächsische Partnerstadt hervor. Es hätten sich mit diesem auch persönliche Freundschaften zwischen Sängerinnen gebildet. „Wir werden die Kontakte nach Schkeuditz aufrecht erhalten“, versprach Riebel.  

Barbara-Maria Mössinger, im Vorstand für Veranstaltungen verantwortlich, erstattete als Schriftführerin (auch ein Debüt) detaillierten Bericht über das Vereinsjahr. Dabei rief sie – neben den Fakten – auch die Atmosphäre der Veranstaltungen ins Gedächtnis, etwa als sie die Gastfreundschaft der Sachsen, die geselligen Treffen und das Konzert in der Schkeuditzer Kirche „St. Albanus“ schilderte: „Alles hat geklappt, es war ein wunderbares Erlebnis“, wertete Mössinger die Reise.  

Erfreuliches meldete Schatzmeisterin Ingeborg Bechtold (eine weitere Premiere) in ihrem Finanzbericht: Auch dank des sehr guten Erlöses des Waffelstandes beim Zwetschgenfest verbuchte der Frauenchor ein Jahresplus von 600 Euro, fast auf den Cent genau. Die Kassenprüferinnen Doris Dessi-Geller und Ingrid Schneider bescheinigten Bechtold eine gute Kassenführung. Chorleiterin Christina Hörth lobte den Einsatz der Sängerinnen, gerade auch weil diese in Vorbereitung auf die Konzerte auf die Sommerpause verzichtet hatten. Das neue Jahr werde sie unter den Schulungsschwerpunkt „Rhythmus“ stellen. Als ihr großes Ziel verfolge sie weiter, dass die Sängerinnen ein ganzes Programm auswendig singen, gab die Dirigent bekannt.

Als Oberbürgermeister Hubert Schnurr die Entlastung des Vorstands beantragte, dankte er dem Frauenchor für die Förderung der Städtepartnerschaft mit Schkeuditz. Hatte die Dirigentin aus einer nagelneuen Studie zitiert, dass aktives Singen Stresshormone abbaue und die seelische Stimmung spürbar verbessere, so wollte Schnurr dies mit Ergebnissen weiterer Studien wohl noch toppen: „Gesang macht intelligent und schön! Es lohnt sich also für jeden und in jeder Beziehung, in einem Chor zu singen.“

(Werner Vetter)

 

Deutscher Chorverband zeichnete Maria Riehle

für 50 Jahren Singen aus

 

Außergewöhnlich vereinstreue Sängerinnen des Bühler Frauenchors geehrt / Verein stellte dem Bundesverdienstkreuz ein „buntes Verdienstkreuz“ an die Seite

 Bühl – Sängerinnen des Bühler Frauenchors mit außergewöhnlicher Vereinstreue wurden in der Hauptversammlung geehrt, allen voran Ehrenvorsitzende Maria Riehle: Sie erhielt Ehrenurkunde und Ehrennadel des Deutschen Chorverbandes für 50 Jahre Singen im Chor, seitens des Mittelbadischen Sängerkreises überreicht durch Präsident Rolf Peter und Frauenreferentin Irmgard Knabe.

 Peter skizzierte Wirken und Verdienste: Maria Riehle sei seit 1963 aktives Mitglied, zuerst im Männergesangverein „Harmonie“, dann im Bühler Frauenchor, den sie 1972 von einer Abteilung der „Harmonie“ zur Selbstständigkeit geführt habe. 33 Jahre habe Riehle als erste Vorsitzende gewirkt, nicht nur viele eigene Konzerte organisiert, sondern auch überregionale Frauenchor-Treffen. Riehle sei als Frauenreferentin des Mittelbadischen Sängerkreises eine kompetente Beraterin gewesen, attestierte Peter. Er würdigte auch den weiteren bürgerschaftlichen Einsatz Riehles etwa als Bühler Stadträtin, ehrenamtliche Stellvertreterin des Oberbürgermeisters und Kreisrätin des Landkreises Rastatt. 

Seitens des Vereins überreichte Vorstandsvorsitzende Claudia Riebel an Maria Riehle, die seit 2001 Trägerin des Bundesverdienstkreuzes ist, als Ehrengabe ein „buntes Verdienstkreuz“, ein am Gürtel zu tragendes Schmuckstück. Der Chor ehrte Emmy Roth, Gerda Rauber und Elfriede Krause für 45 Jahre, Manuela Dreßel für 20 Jahre und Angela Nöll für 15 Jahre aktive Mitgliedschaft.  (Werner Vetter)

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